Urteil Nº 1B 375/2021 Bundesgericht, 06-08-2021

Judgement Number1B 375/2021
SubjectGrundrecht Strafverfahren; Benutzung eines Computers/Druckers in der Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1B_375/2021
Urteil vom 6. August 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, 1. Abteilung, Postfach 75, 8836 Bennau.
Gegenstand
Strafverfahren; Benutzung eines Computers/Druckers
in der Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz, Präsident, vom 1. Juni 2021 (BEK 2021 47).
Erwägungen:
1.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz führt gegen A.________ eine Strafuntersuchung wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen, Schreckung der Bevölkerung sowie Widerhandlung gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz. Am 24. März 2021 ersuchte A.________, der sich in Untersuchungshaft befand, um einen eigenen PC inkl. Drucker. Die Staatsanwaltschaft wies das Gesuch mit Verfügung vom 30. März 2021 ab. Dagegen erhob A.________ am 9. April 2021 (Postaufgabe) Beschwerde, auf welche das Kantonsgericht Schwyz mit Verfügung vom 1. Juni 2021 nicht eintrat. Zur Begründung führt das Kantonsgericht zusammenfassend aus, dass in der Beschwerde selbst anzugeben ist, welche Gründe einen anderen Entscheid nahelegen würden. Der Beschwerdeführer setze sich in seiner Beschwerde mit der Begründung der Staatsanwaltschaft nicht näher auseinander und lege nicht dar, inwiefern diese rechtswidrig sein sollte. Mangels einer hinreichenden Begründung sei auf die Beschwerde nicht einzutreten.
2.
A.________ führt mit Eingabe vom 30. Juni 2021 (Postaufgabe 2. Juli 2021) Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz vom 1. Juni 2021. Das Bundesgericht verzichtete auf die Einholung von Vernehmlassungen, liess sich jedoch die kantonalen Akten zustellen.
3.
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65...

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