Bundesbeschluss über Massnahmen zur Verbesserung des Lehrstellenangebotes und zur Entwicklung der Berufsbildung (Lehrstellenbeschluss II)

 
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Ablauf der Referendumsfrist: 7. Oktober 1999

Bundesbeschluss ¸ber Massnahmen zur Verbesserung des Lehrstellenangebotes und zur Entwicklung der Berufsbildung

(Lehrstellenbeschluss II)

vom 18. Juni 1999

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gest¸tzt auf Artikel 31quinquies und Artikel 34ter der Bundesverfassung,

nach Einsicht in den Bericht der Kommission f¸r Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates vom 22. Januar 19991

und in die Stellungnahme des Bundesrates vom 1. M‰rz 19992,

beschliesst:

  1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen Art. 1 Grundsatz

    1 Der Bund leistet Beitr‰ge an Massnahmen, welche:

    1. das Lehrstellenangebot erhˆhen und strukturelle Probleme auf dem Lehrstellenmarkt lindern;

    2. die tats‰chliche Gleichstellung von Frau und Mann fˆrdern;

    3. neue Formen der Zusammenarbeit in der Berufsbildung erproben;

    4. Reformen im ‹bergang zum revidierten Berufsbildungsgesetz vorbereiten.

      2 Das Bundesamt f¸r Berufsbildung und Technologie (Bundesamt) kann Kantone, Berufsverb‰nde, andere geeignete Institutionen und Private mit der Durchf¸hrung vonMassnahmenimSinnevonArtikel 2beauftragen.

      1. 2 Unterst¸tzte Vorhaben

      1 Die Beitr‰ge kˆnnen ausgerichtet werden f¸r:

    5. die Erschliessung von Ausbildungsmˆglichkeiten in anspruchsvollen Berei-chen, in denen ein Fachkr‰ftebedarf bereits besteht oder sich abzeichnet, insbesondere im Hightech-Bereich sowie in anspruchsvollen Bereichen des Dienstleistungssektors;

      1 BBl 1999 3087

      2 BBl 1999 3111

      Lehrstellenbeschluss II

    6. die Erschliessung von Ausbildungsmˆglichkeiten in Bereichen mit ¸berwiegend praktischen T‰tigkeiten, insbesondere durch die Schaffung von ‹berbr¸ckungsmassnahmen und die Fˆrderung neuer Berufe, die eine Weiterentwicklung ermˆglichen;

    7. besondere Ausbildungsangebote und das Lehrstellenmarketing sowie Sensibilisierungsprojekte f¸r die Berufswahl zu Gunsten von Frauen;

    8. weitere Massnahmen f¸r die Verbesserung des Lehrstellenmarktes und zur Erleichterung der Reform der Berufsbildung (z. B. f¸r Analysen und Studien zur Optimierung der Datenlage in der Berufsbildung, f¸r gezielte Informationskampagnen sowie f¸r Pilotprojekte).

      2 Der Bundesrat legt die Hˆhe der Beitr‰ge fest. Dabei kann er von den Beitragss‰tzen nach Artikel 64 des Bundesgesetzes vom 19. April 19783 ¸ber die Berufsbil-dung abweichen.

      1. 3 Beitragsberechtigte

        1 Beitr‰ge kˆnnen ausgerichtet werden an Kantone, Berufsverb‰nde, andere geeignete Institutionen und an Beauftrage des Bundesamtes.

        2 Wo der Bund...

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