Arrêt nº 5P.204/2003 de IIe Cour de Droit Civil, 24 juin 2003

Date de Résolution:24 juin 2003
Source:IIe Cour de Droit Civil
 
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Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5P.204/2003 /bnm

Urteil vom 24. Juni 2003

  1. Zivilabteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer,

Gerichtsschreiber Zbinden.

Parteien

Z.________,

zzt. per Adresse ihrer Rechtsanwältin,

Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwältin Claudia Zumtaugwald, Ineichen & Ulmi, Weggisgasse 29, Postfach 5147, 6000 Luzern 5,

gegen

Appellationshof des Kantons Bern, II. Zivilkammer, Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand

unentgeltliche Prozessführung,

Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Appellationshofs des Kantons Bern, II. Zivilkammer, vom 16. April 2003.

Das Bundesgericht hat nach Einsicht

in den Entscheid des Appellationshofes des Kantons Bern vom 16. April 2003, mit dem dieser den Rekurs gegen den das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 19. Februar 2003 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Vollstreckungsverfahren ablehnenden Entscheid des Gerichtspräsidenten 5 des Gerichtskreises II Biel-Nidau vom 25. Februar 2003 abgewiesen hat,

in die staatsrechtliche Beschwerde vom 22. Mai 2003 gegen diesen Entscheid,

in Erwägung,

dass der Einzelrichter des Bezirksgerichts March den Sohn der Beschwerdeführerin im Rahmen des Ehescheidungsverfahrens mit superprovisorischer vorsorglicher Massnahme vom 29. Januar 2003 der Obhut des Ehemannes unterstellte,

dass die Beschwerdeführerin in der Folge mit dem Kind nach A.________ zog, wo sie der Gerichtspräsident 5 des Gerichtskreises II Biel-Nidau auf Gesuch des Ehemannes mit superprovisorischer Massnahme vom 29. Januar 2003 anwies, den Sohn dem Ehemann zur Obhut herauszugeben,

dass der Gerichtspräsident 1 des Gerichtskreises II Biel-Nidau nach Anhörung der Beschwerdeführerin diese am 7. März 2003 richterlich anwies, den Sohn bis 20. März 2003 herauszugeben, welcher Entscheid durch die Vormundschaftsbehörde vollstreckt werden musste,

dass das Bundesgericht auf die gegen diesen Entscheid erhobene staatsrechtliche Beschwerde am 27. Mai 2003 nicht eintrat und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wegen Aussichtslosigkeit abwies,

dass die Beschwerdeführerin für das erstinstanzliche Vollstreckungsverfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hatte, welches der Gerichtspräsident 5 des Gerichtskreises II Biel-Nidau mit Entscheid vom 25. Februar 2003 abwies,

dass er zur Begründung zusammengefasst ausführte, der Massnahmeentscheid...

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