Arrêt nº U 246/99 de IIe Cour de Droit Social, 4 septembre 2000

Date de Résolution: 4 septembre 2000
Source:IIe Cour de Droit Social
 
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[AZA 7]

U 246/99 Ge

  1. Kammer

    Bundesrichter Meyer, Ferrari und nebenamtlicher Richter

    Maeschi; Gerichtsschreiber Fessler

    Urteil vom 4. September 2000

    in Sachen

    B.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Fürsprecher

    Dr. Michael Weissberg, Zentralstrasse 47, Biel,

    gegen

    Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft, Steinengraben

    41, Basel, Beschwerdegegnerin,

    und

    Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern

    A.- Mit Verfügung vom 12. Oktober 1992 sprach die

    Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend:

    National Versicherung) der 1963 geborenen

    B.________ für die erwerblichen Folgen des am 19. Juni 1989

    erlittenen Verkehrsunfalles u.a. rückwirkend ab 1. Februar

    1992 eine Invalidenrente der Unfallversicherung (als Komplementärrente

    zur Rente der Invalidenversicherung) aufgrund

    einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % zu.

    Am 10. Februar 1993 wurde B.________ im Auftrag der

    National Versicherung am Universitätsspital Zürich neuropsychologisch

    untersucht und (ebenfalls auf Anordnung der

    IV-Stelle Bern) vom 17. bis 20. März 1997 im Zentrum für

    Medizinische Begutachtung Basel (ZMB) polydisziplinär abgeklärt.

    Mit Verfügung vom 18. Dezember 1997 verneinte die National

    Versicherung eine Leistungspflicht ab April 1997 aus

    dem Unfall vom 19. Juni 1989 und hob dementsprechend die

    Invalidenrente ab diesem Zeitpunkt auf. Zur Begründung verwies

    sie auf das Gutachten des ZMB, aus welchem hervorgehe,

    dass keine Unfallresiduen mehr gegeben seien und der status

    quo sine erreicht sei. Daran änderten die Stellungnahmen

    der Psychotherapeutin G.________ vom 26. Mai 1997 und des

    Neurologen Dr. med. H.________ vom 29. Mai 1997 zur

    Expertise nichts. Mit Einspracheentscheid vom 18. Mai 1998

    hielt der Unfallversicherer an seinem Standpunkt fest.

    B.- B.________ liess hiegegen Beschwerde erheben,

    welche das Verwaltungsgericht des Kantons Bern nach

    Einholung der Vernehmlassung der National Versicherung mit

    Entscheid vom 25. Juni 1999 abwies.

    C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt B.________

    beantragen, in Aufhebung von Gerichts- und Einspracheentscheid

    sei die National Versicherung zu verpflichten,

    ihr «weiterhin die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang

    mit dem Unfall vom 21. Juni 1989 zu erbringen»; im Weitern

    sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.

    Die National Versicherung schliesst auf Abweisung der

    Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozialversicherung

    hat sich nicht vernehmen lassen.

    Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

    1.- Streitig und zu prüfen ist, ob infolge Dahinfallens

    (oder Fehlens) des natürlichen Kausalzusammenhanges

    zwischen dem Unfall vom 19. Juni 1989, den geklagten Beschwerden

    und der darauf zurückzuführenden Einschränkung in

    der Arbeitsfähigkeit spätestens ab April 1997 kein Anspruch

    mehr auf eine Invalidenrente besteht. Die für die Beurteilung

    dieser Kausalitätsfrage in beweisrechtlicher Hinsicht

    massgebenden Grundsätze sowie die Beweiswürdigungsregeln

    bei ärztlichen...

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