Résumé
This article describes the transition to the new commercial-political bilateralism in Eastern Asia since the "Asia crisis" and places these into the context of the Japanese regionalization strategy.
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Extrait
Die Verhandlungen Über Bilaterale Wirtschaftsabkommen Zwischen Japan Und Asean-Ländern, 2000-2005
1 Einleitung
Seit der «Asienkrise» gehen immer mehr Staaten Ostasiens1 zu einer aktiven Politik der Verfolgung bilateraler Wirtschaftsabkommen über, unter Abwendung von ihrer bisherigen WTO-, ASEAN- und APEC-orientierten Politik. Laut HUANG (2003) belief sich die Zahl der bilateralen Verhandlungen zwischen APEC-Mitgliedsländern im Jahr 2002 bereits auf 33. Inzwischen waren APEC-Mitglieder am Abschluss von insgesamt 40 bilateralen Freihandelsabkommen (Free Trade Agreements, FTA) beteiligt und befinden sich in Verhandlungen zu 33 weiteren.2 Die neuen aussenwirtschaftspolitischen Strategien der Länder Ostasiens tragen zur weiteren Unterspülung der WTO und APEC bei (vergleiche. ZILTENER 2004). Beide Organisationen bemühen sich um Schadensbegrenzung, indem sie die Formulierung und Durchsetzung von Kriterien der WTO- resp. APEC-Konsistenz solcher Abkommen vorantreiben.3Dieser Artikel schildert zunächst den Übergang zum neuen handelspolitischen Bilateralismus in Ostasien seit der «Asienkrise» und stellt diesen in den Zusammenhang mit der japanischen Regionalisierungsstrategie (Abschnitt 2). Abschnitt 3 gibt dann eine Übersicht über die Verhandlungen zwischen Japan und den ASEAN-Ländern während der letzten fünf Jahre. Darauf folgt eine erste Einschätzung des Gehalts der neuen Abkommen und der zu erwartenden Effekte (Abschnitt 4). Den Abschluss bildet eine Diskussion der integrationstheoretischen Faktoren, die das FTA-Entwicklungsmuster in Ostasien bestimmen (Abschnitt 5). Die empirische Basis bilden die Analyse von Zeitungsartikeln und Dokumenten sowie Interviews am ASEAN-Sekretariat in Jakarta (2003), am Forschungsinstitut des japanischen Wirtschafts-, Handels- und Industrieministerium (METI) sowie weiteren japanischen Regierungs- und Forschungsinstitutionen (2004) und an den Instituten für Entwicklungsforschung in Manila und Bangkok (2005).42 Der Übergang zum neuen Bilateralismus in Ostasien2.1 ASEANDie «Asienkrise» führte dazu, dass in mehreren Ländern Ostasiens die nationalen politischen Bündnisse, auf denen die bisherigen Aussenwirtschaftsstrategien beruhten, auseinanderbrachen. In Thailand kam es zu einer Neuformierung der Parteienlan...Voir le contenu complet de ce document
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