Untersuchung zur Berechnungsgrundlage der Legal Quote. Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates
Bundesblatt Nr. 13, 1. April 2008 › Seccion Unica
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Untersuchung zur Berechnungsgrundlage der Legal Quote. Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates
Untersuchung zur Berechnungsgrundlage der Legal Quote Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates vom 23. November 2007 Abkürzungsverzeichnis AVO Verordnung vom 9. November 2005 über die Beaufsichtigung von privaten Versicherungsunternehmen (Aufsichtsverordnung), seit dem 1.1.2006 in Kraft BJ Bundesamt für Justiz BPV Bundesamt für Privatversicherung BSV Bundesamt für Sozialversicherung BVG Bundesgesetz vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge EDI Eidgenössisches Departement des Innern EFD Eidgenössisches Finanzdepartement EJPD Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement GPK Geschäftsprüfungskommissionen GPK-N Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates LeVG Bundesgesetz vom 18. Juni 1993 über die direkte Lebensversicherung (Lebensversicherungsgesetz), aufgehoben per 1.1.2006 LeVV Verordnung vom 29. November 1993 über die direkte Lebensversiche-rung (Lebensversicherungsverordnung), aufgehoben per 1.1.2006 PVK Parlamentarische Verwaltungskontrolle SGK Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit SGK-N Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates VAG Bundesgesetz vom 17. Dezember 2004 betreffend die Aufsicht über Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz), seit dem 1.1.2006 in Kraft WAK Kommissionen für Wirtschaft und Abgaben Bericht 1 Einleitung 1.1 Ausgangslage Um die Überschussverteilung in der beruflichen Vorsorge nach Aufkommen der «Rentenklaudebatte» im Herbst 2002 zu untersuchen, haben die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) beider Räte eine gemeinsame Arbeitsgruppe «BVG-MindestZinssatz» eingesetzt. Die Arbeitsgruppe beauftragte die Parlamentarische Verwaltungskontrolle (PVK), eine Expertise zu den in der beruflichen Vorsorge erzielten Gewinnen und ihrer Verteilung zu verfassen1. Anhand der Studie der PVK verabschiedete die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates (GPK-N) am 22. Juni 2004 den Bericht «Untersuchung zur Problematik der Überschussverteilung in der beruflichen Vorsorge»2 mit Empfehlungen an den Bundesrat. Am 9. November 2004 entschied die GPK-N, sich nicht materiell zur Stellungnahme des Bundesrates3 zu ihrem Bericht zu äussern, sondern die Wirkung der teilweise noch nicht umgesetzten Massnahmen des Bundesrates abzuwarten. Damit wurde dem Umstand Rechung getragen, dass die direkte Aufsicht über die Revision des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG)4 sowie der Wirksamkeit der in diesem Zusammenhang getroffenen Massnahmen dem Bundesrat obliegt. Die GPK-N übt im Rahmen ihrer Oberaufsicht die begleitende Kontrolle aus. An der gleichen Sitzung setzte die Kommission angesichts der komplexen Thematik erneut eine Arbeitsgruppe ein und betraute die neu geschaffene national-rätliche Arbeitsgruppe BVG-Überschussvertei...
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