Botschaft zum Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und der Republik Serbien sowie zum Landwirtschaftsabkommen zwischen der Schweiz und Serbien
Bundesblatt Nr. 6, 16. Februar 2010 › Seccion Unica
Angeknüpft als:Bundesblatt Nr. 6, 16. Februar 2010 › Seccion Unica
Angeknüpft als:Auszug
Botschaft zum Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und der Republik Serbien sowie zum Landwirtschaftsabkommen zwischen der Schweiz und Serbien
11.2.2 Botschaft zum Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und der Republik Serbien sowie zum Landwirtschaftsabkommen zwischen der Schweiz und Serbien vom 13. Januar 2010 11.2.2.1 Übersicht Das Freihandelsabkommen (FHA) EFTA-Serbien erweitert das Netz von Freihandelsabkommen, das die EFTA-Staaten seit den 1990er-Jahren aufbauen1. Für die Schweiz als exportabhängiges Land mit weltweit diversifizierten Absatzmärkten, welches überdies keiner grösseren Einheit wie der Europäischen Union (EU) angehört, stellt der Abschluss von FHA neben der Mitgliedschaft bei der Welthandelsorganisation (WTO) und den vertraglichen Beziehungen zur EU einen der drei Hauptpfeiler ihrer Politik der Marktöffnung und der Verbesserung der aussenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dar. In Südosteuropa ist Serbien in Bezug auf Einund Ausfuhren nach Kroatien der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz. Seit dem Fall der Mauer und dem Zerfall der Sowjetunion bemühen sich die EU und die EFTA-Staaten, die neu entstandenen oder unabhängig gewordenen Staaten Mittel- und Osteuropas in ihr System der Wirtschaftszusammenarbeit zu integrieren. Diese Bemühungen führten in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre zum Abschluss von Assoziierungsabkommen durch die EU und von Freihandelsabkommen durch die EFTA-Staaten mit zahlreichen europäischen Ländern, die unterdessen mehrheitlich der EU beigetreten sind. Aus naheliegenden Gründen war der Einbezug der Staaten Ex-Jugoslawiens erst seit Beginn dieses Jahrzehnts möglich; zuerst mit Slowenien (unterdessen EU-Mitglied), rasch gefolgt von Mazedonien (Freihandelsabkommen EFTA-Mazedonien in Kraft seit 2002; Assoziierungsabkommen EU-Mazedonien 2001) und Kroatien (Freihandelsabkommen EFTA-Kroatien in Kraft seit 2002; Assoziierungsabkommen EU-Kroatien 2001). Für die EFTA-Staaten hat die Fort-setzung dieses Prozesses am 17. Dezember 2009 in Genf zur Unterzeichnung des vorliegenden Freihandelsabkommens mit Serbien sowie am selben Tag zur Unterzeichnung eines ähnlichen Abkommens mit Albanien geführt. Die EU ihrerseits hat mit Serbien am 29. April 2008 ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) unterzeichnet. 1 Im Moment haben die EFTA-Staaten 18 Freihandelsabkommen mit Partnern ausserhalb der EU abgeschlossen: Ägypten (SR 0.632.313.211), Chile (SR 0.632.312.141), Golfkooperationsrat (GCC: Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate; BBl 2009 7251), Israel (SR 0.632...Siehe den Gesamtinhalt dieses Dokumentes
Geförderte Links
ver las páginas en versión mobile | web
ver las páginas en versión mobile | web
© Copyright 2012, vLex. Alle Rechte vorbehalten.
vLex-Inhalte Schweiz
vLex durchsuchen
Für Berufstätige
Für Mitglieder
Andere Dokumente:
Accordo complementare del 20 luglio 1972 all Accordo concernente i prodotti orologieri fra la Confederazione Svizzera e la Comunità economica europea nonché i suoi Stati ... | Arrêt nº 9C 278/2008 de IIe Cour de Droit Social, September 05, 2008 | accordo del 3 aprile 2001 che istituisce l organizzazione internazionale della vigna e del vino | Arrêt nº 9C 842/2007 de IIe Cour de Droit Social August 05 2008 | Sentencia nº 6752 de Consiglio di Stato December 16 2008 | Sentencia nº 880 de Consiglio di Stato February 20 2008 | sentencia nº 1420 de consiglio di stato march 17 2009 | Sentencia nº 1148 de Consiglio di Stato March 04 2009