Résumé
A successful conclusion of the Doha round has become ever more improbable. Besides, the Upper House of Parliament has decided not to negotiate a more liberal free trade agreement with the USA.
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Extrait
Schweizerische Aussenwirtschaftspolitik Zwischen Wunsch Und Wirklichkeit
Mit dem Aussenwirtschaftsbericht 2004, bekraftigt und leicht erganzt im Aussenwirtschaftsbericht 2005, hat der Bundesrat die strategische Ausrichtung der schweizerischen Aussenwirtschaftspolitik formuliert. Diese ist in sich schliissig konzipiert und nimmt die Interessen der Schweiz gut auf. Sie betont erstens die strategische Bedeutung multilateraler Verhandlungen in der WTO. Sie geht zweitens zu Recht davon aus, dass angesichts des wirtschaftlichen Gewichts die Beziehungen zur Europaischen Union fur die Schweiz von allergrosster Bedeutung sind. Drittens formuliert sie aber gleichzeitig eine gewisse Neuorientierung hin zu bilateralen Verhandlungen mit den fur die Schweiz wichtigen aussereuropàischen Markten. Dièse breitere Ausrichtung der bilateralen Beziehungen hat eine defensive Komponente (Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen auf Mârkten, in denen die EU aufgrund von bilateralen Vertrâgen praferenziellen Zugang hat - Beispiel Tunesien) aïs auch eine offensive Zielsetzung (Offnung von Markten mit grossem Potential fur schweizerische Unternehmen unabhangig vom Verhandlungsstand der EU - Beispiel Vereinigte Staaten).
Gleichzeitig betont der Bericht zu Recht, dass zahlreiche binnenwirtschaftliche Themen von hoher Relevanz fur die Aussenwirtschaftspolitik sind. Geschutzte Mârkte im Inland fiihren zu hôheren Preisen und wirken wie eine Exportsteuer. Der Tourismus ist ein offensichtliches Beispiel, da das Gastgewerbe einen hohen Anteil seiner Vorleistungen auf dem geschiitzten schweizerischen Agrarmarkt beziehen und damit einen deutlichen Kostennachte...Voir le contenu complet de ce document
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