Arrêt nº 6B 771/2008 de Cour de Droit Pénal, 2 avril 2009

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Arrêt nº 6B 771/2008 de Cour de Droit Pénal, 2 avril 2009

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_771/2008

Urteil vom 2. April 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Bundesrichter Schneider, Wiprächtiger,

Ferrari, Mathys,

Gerichtsschreiber Näf.

Parteien

Schweizerische Bundesanwaltschaft, 3003 Bern,

Beschwerdeführerin,

gegen

X.________, Beschwerdegegner 1, vertreten durch Advokat Dr. Pascal Grolimund,

Y.________, Beschwerdegegner 2, vertreten durch Advokat Dr. Michael Kull,

Gegenstand

Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über das Kriegsmaterial (KMG), Anklagegrundsatz,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts, Strafkammer, vom 18. April 2008.

Sachverhalt:

A.

Die Bundesanwaltschaft erhob am 3. Oktober 2007 gegen X.________ und Y.________ Anklage wegen mehrfacher vorsätzlicher, teilweise versuchter Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über das Kriegsmaterial (KMG, SR 514.51) im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. d KMG, angeblich begangen dadurch, dass sie in einem Fall Kriegsmaterial "an einen anderen als den in der Bewilligung genannten Empfänger bzw. Bestimmungsort ausgeführt" und in einem anderen Fall "auszuführen versucht" hätten.

In Bezug auf den ersten Fall wird dem Angeklagten X.________ in der Anklageschrift konkret zur Last gelegt, dass "er als Geschäftsführer der Firma [A.________ AG] am 20. Juni 2003 über das Zollamt Romanshorn insgesamt 250 Pistolen der Modelle Walther ... in die Tschechische Republik an die Firma [B.________] Ltd. in Prag exportierte ... und von dort aus nach Guatemala zum bestimmungsgemässen Endverbleib bei der Firma [C.________] in Guatemala wissentlich und willentlich überführte (sog. Umgehungsgeschäft)". Dabei habe der Angeklagte X.________ am 14. Mai 2003 dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ein Gesuch um Bewilligung der Ausfuhr der genannten Pistolen an die guatemaltekische Firma C.________ unterbreitet, welches aber am 25. Juni 2003 abgelehnt worden sei. Hingegen habe für die Ausfuhr von Kriegsmaterial nach Tschechien eine gültige Bewilligung des Seco vom 19. Juni 2003 vorgelegen. Die genannten Pistolen habe er "von [E.________] GmbH in die Schweiz" eingeführt, in der Absicht,...

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