Arrêt nº 1P.722/2003 de Ire Cour de Droit Civil, 17 mars 2004

Relié comme:

Extrait


Arrêt nº 1P.722/2003 de Ire Cour de Droit Civil, 17 mars 2004

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1P.722/2003 /whl

Urteil vom 17. März 2004

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,

Bundesgerichtsvizepräsident Nay,

Bundesrichter Aeschlimann,

Gerichtsschreiber Härri.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer, vertreten

durch Rechtsanwalt Dario Zarro,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Postfach 760, 6301 Zug,

Strafgericht des Kantons Zug, Berufungskammer, Postfach, 6301 Zug.

Gegenstand

Art. 9 sowie Art. 29 Abs. 1 und 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK (Strafverfahren),

Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Strafgerichts des Kantons Zug, Berufungskammer,

vom 24. Januar 2003.

Sachverhalt:

A.

X.________ wurde 1977 geboren und ist Student. Im März 1997 erkrankte er an einer Augenentzündung, die starke Kopfschmerzen verursachte. Er befand sich deshalb in ärztlicher Behandlung und musste Medikamente einnehmen. Während vier Monaten lebte er wegen Überempfindlichkeit für Licht, Geräusche und Erschütterungen isoliert. Ab September 1997 besserte sich sein Zustand. Die wegen der Erkrankung unterbrochene Maturaprüfung konnte er danach erfolgreich abschliessen.

Nachdem er die Prüfung bestanden hatte, begab er sich am Abend des 22. November 1997 an eine Studentenfeier und konsumierte dort alkoholische Getränke. Danach entschloss er sich, einen Kollegen nach Hause zu fahren. Die beiden gingen zu Fuss zum Haus der Mutter von X.________ und bestiegen dort einen Personenwagen. X.________ lenkte diesen. Um ca. 03.00 Uhr verlor er wegen übersetzter Geschwindigkeit in einer starken Linkskur...

Voir le contenu complet de ce document

Liens sponsorisés




ver las páginas en versión mobile | web

ver las páginas en versión mobile | web

© Copyright 2012, vLex. Tous Droits Réservés.

Contenus dans vLex Suisse

Explorez vLex

Pour professionnels

Pour associés

Compagnie